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Mein neues brockenwolf-Jahr 2026

  • Autorenbild: Saskia
    Saskia
  • 20. Dez. 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Dez. 2025


Puh, dieser Artikel ist lang geworden. Aber genau so, wie ich ihn haben wollte. Damit ihr aber schnell entscheiden könnt, ob er euch interessiert, gibt es ausnahmsweise eine Inhaltsübersicht:

 

  1. Blog schreiben als Selbst-Coaching?

  2. Meine brockenwolf-Vision für 2026

  3. Meine brockenwolf-Schwerpunkte für 2026

    • Workshops

    • Lokale Präsenz

    • Online & Sichtbarkeit

  4. Was ich bewusst nicht machen werde

  5. Wie ich KI nutze - und wie nicht

  6. Was ich mir für 2026 wünsche


 

1) Blog schreiben als Selbst-Coaching?


Die Blogartikel der letzten drei Adventssonntage waren für mich viel mehr, als ich anfangs erwartet hatte. Eigentlich wollte ich etwas Content für Insta und meinen Blog generieren. Aber beim Schreiben ist dann etwas anderes passiert. Ich habe meine Gedanken, Wünsche, Befürchtungen und Erwartungen reflektiert, sortiert und priorisiert. Und bin bei so vielen Dingen plötzlich klar und sicher geworden. Und das wiederum führt zu einer wundervollen Leichtigkeit.

Diesen letzten Artikel schreibe ich aus diesem Grund zuerst für mich. So wie ich es mit den vorherigen eigentlich auch schon getan hatte, ohne es richtig zu merken.

 

Und genau diese Leichtigkeit möchte ich heute mit ins kommende Jahr nehmen, während ich meine Ideen und Pläne für 2026 gedanklich ordne.

 

 

2) Meine brockenwolf-Vision für 2026

 

Wenn ich brockenwolf für das nächste Jahr beschreiben müsste, dann so:

 

Ich möchte weniger rennen und öfter stehen bleiben, verweilen und genießen

Ich möchte nicht mehr alles gleichzeitig machen, sondern das Richtige zur richtigen Zeit.

Ich möchte klarer werden und nicht größer.

 

Und noch etwas ist mir gerade in den letzten Monaten aufgefallen: ich hatte immer weniger Spaß und immer mehr Sorgen. Vieles habe ich getan, um zu gefallen.  Aber Sorge ist kein guter Ratgeber und deshalb ist mein wichtigster Satz für kommendes Jahr:

 

Ich möchte wieder Spaß haben.

 

Der Rest wird kommen.

 

 

3) Meine brockenwolf-Schwerpunkte für 2026

 

Die Workshops

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ich liebe die Workshops und sie sollen ein zentraler Bestandteil von brockenwolf werden.

 

Für mich bringen sie alles zusammen, was brockenwolf für mich ausmacht: Handwerk, Austausch, Präsenz, Spaß und das Gefühl, den Menschen etwas über die gedruckten Unikate hinaus mitzugeben.

 

Mein Plan für 2026:

  • mehr Workshoptermine

  • klarere Formate schaffen wie Einsteiger*innen, Fortgeschrittene, offene Werkstatt, JGAs, Firmen…

  • Abläufe verbessern

  • meine Räumlichkeiten noch weiter gestalten

 

Vielleicht habe ich aber auch noch weitere Ideen. Pssst…

In meinem Hinterkopf schwirren noch zwei Gedanken. Zum einen Online Marketing für Kunsthandwerker*innen und kreative Selbstständige. Und zum anderen das Zusammenbringen von Ressourcen-Workshop und Siebdruck (und um ein Buzzword zu verwenden "female empowerment").

 

Aber das sind noch zarte Pflänzchen, die wachsen dürfen oder auch nicht.

 

Lokale Präsenz

Den klassischen stationären Einzelhandel wird es für brockenwolf zunächst nicht geben. Die Rahmenbedingungen passen derzeit weder zu mir noch zu dem, was der Einzelhandel leisten muss. Dazu habe ich bereits in Teil 2 meiner Reihe geschrieben.

 

Was ich mir aber vorstellen kann:

  • Pop-Up-Flächen (temporärer Shop, saisonale Orte)

  • gezielte Kooperationen mit ausgewählten Läden

  • regionale Veranstaltungen, die zu meinem Angebot passen

  • Märkte, die kuratiert sind statt "alles ein bisschen"

 

Was ich bieten kann:

  • Siebdruck-Events vor Ort

  • individuelle Motive und Drucke

  • Raum für Austausch und gemeinsames Arbeiten

 

Ich möchte mehr Präsenz in der Region, aber passend zu meiner Arbeit, meinem Angebot, meinen Preisen und Kapazitäten.

 

Habt ihr Ideen, Ansprechpartner oder Möglichkeiten? Ich freue mich, von euch zu hören.

 

Online & Sichtbarkeit nicht nur für mich

Ich möchte 2026 klarer zeigen, dass brockenwolf zwei Welten verbindet.

Auf der einen Seite Siebdruck, Werkstatt, Workshops und echte Begegnung.

Und auf der anderen Seite Struktur, Strategie, Online-Marketing und Content.

 

Was einige bereits wissen: Ich arbeite auch seit fast 20 Jahren als Online-Marketing Freelancerin.

Nicht, weil ich besonders gerne Buzzwords verwende, sondern weil ich es mag, Dinge verständlich zu machen, Strukturen zu schaffen, zu analysieren und optimieren. Und so die Entwicklung meiner Kunden langfristig zu unterstützen.

 

Mit brockenwolf habe ich mich in den letzten zwei Jahren bewusst auf meine kreative Seite konzentriert. Gleichzeitig habe ich in den letzten Wochen gemerkt, wie wertvoll mein Marketing-Wissen und meine analytische Seite gerade hier ist. So kann ich fundiertere Entscheidungen treffen.

 

Der Spruch vom Schuster mit den schlechten Leisten hat mich lange begleitet.

2026 möchte ich ihn hinter mir lassen.

 

Und jetzt ganz konkret?

Ich will mein Online-Marketing Wissen bewusst da einbauen, wo es nutzt. Und in den kreativen Bereichen kreativ bleiben.

 

Das heißt zum Beispiel:

  • ein neues Shopsystem, das zu mir und meiner Arbeitsweise passt

  • SEO als langfristiges Fundament

  • Kampagnen, die getestet, verstanden und verbessert werden

  • ein Funnel, der durch Erzählung funktioniert

  • Social Media als Lernfeld (und für mich neuen Bereich)

  • Coole Online-Kooperationen

  • mit klarer und einheitlicher Sprache kommunizieren

 

 

Das ist mir wichtig, weil…

Mir ist im letzten Jahr klar geworden, wie überfordernd Online-Marketing sein muss, wenn man sich damit zuvor noch nicht beschäftigt hat. Dass es einem sehr leicht gemacht wird, Geld und Energie zu versenken. Und wie ich schon im letzten Artikel geschrieben habe, müssen Solo-Selbständige aber häufig eierlegende Wollmilchsäue sein. Macht man es nicht selbst, macht es niemand.

 

Genau daraus ist die Idee entstanden, dieses Wissen irgendwann weiterzugeben.

Für mich ist das keine separates Angebot, sondern eine Erweiterung von brockenwolf als Raum für Austausch.

 

 

4) Was ich bewusst nicht machen werde


Das letzte Jahr hat mir gezeigt, was mir Energie gibt und was Kraft nimmt.

 

2026 wird es deshalb nicht geben:

  • ein breites Produktportfolio

  • Trendmotive, nur um Trends zu bedienen

  • Einzelhandel um jeden Preis

  • Social-Media-Stressspirale

  • Expansion nur um „größer“ zu wirken

 

Was ich mir stattdessen erlaube:

  • Neues zu probieren, wenn ich Lust darauf habe

  • Einzelhandel zu machen, wenn es passt

  • zu posten, was mir gefällt oder nichts zu posten, wenn ich nicht möchte

  • Auch Dinge zu machen, die nicht klar und strategisch sind, wenn ich dabei Spaß habe

 

 

Meine Batterie ist begrenzt und ich möchte sie an den richtigen Stellen einsetzen.

 

 

5. Wie ich KI nutze - und wie nicht

 

Vielleicht werden sich einige fragen, ob diese Texte „von der KI geschrieben“ sind.

 

Ich beobachte gerade bei Insta schon länger, dass Captions teilweise sehr lang geworden sind. Die Texte sind schön, aber fühlen sich häufig auch leer und austauschbar an. Mit ein wenig KI-Erfahrung erkennt man diese generierten Texte an Struktur und Sprachstil.

 

Aus diesem Grund möchte ich meinen Umgang mit KI (oder in meinem Fall genauer ChatGPT) teilen.

 

Meine Texte kommen von mir.

Die Gedanken, die Haltung, die Entscheidungen und vor allem die teilweise schwurbeligen Texte sind ich. 

 

Aber zugleich nutze ich die KI jeden Tag und sie erleichtert mir meinen Arbeitsalltag ungemein.

 

Konkrete Beispiele sind:

Sie ist mein gedanklicher Sparringspartner bei Ideen oder wenn ich in der Sackgasse stecke.

Sie strukturiert meine manchmal wirren Gedanken, damit ich dann wieder de-strukturieren kann.

Sie schreibt auf Basis meiner eingesprochenen Sätze "Rohtexte", die ich komplett neu schreibe. Die mich aber vor dem "weißen Blatt" bewahren, auf dass ich keinen ersten Satz bringen würde.

Sie unterstützt mich bei Recherchearbeiten und lässt mich so manchmal in Richtungen denken, auf die ich von selbst nicht gekommen wäre.

Sie verifiziert meine Analysen oder deckt Schwachstellen auf.

 

Für mich ist sie ein Werkzeug. Die kreative Denkerin bin ich.

 

Übrigens: Ich habe es immer geliebt, mit Aufzählungen zu schreiben. Kurze Sätze hintereinander. Viele Absätze. Der Bindestrich war nach "Punkt" und "Komma" mein liebstes Satzzeichen. Jetzt vermeide ich all das häufig, um nicht nach KI auszusehen. Was für eine Wendung.

 

6) Was ich mir für 2026 wünsche

 

Ich möchte mich nicht wiederholen. Alle meine Wünsche für brockenwolf findet ihr bereits in diesem Artikel. Und wenn nicht hier, dann in den Teilen 1-3.

 

Deshalb die wirklich wichtigen Dinge:

Gesundheit für meine kleine Familie und mich. Denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

Frieden im Kleinen wie im Großen.

Mehr Respekt, Toleranz und Wertschätzung.

 
 
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