Was eigentlich in einem Siebdruck-Workshop passiert
- Saskia

- 30. März
- 2 Min. Lesezeit
Viele fragen sich, wie ein Workshop eigentlich genau abläuft. Was muss ich mitbringen, wie kompliziert ist es oder was schaffe ich eigentlich in der Zeit?
Deshalb möchte ich euch hier einmal mit durch einen Workshop nehmen.
So fängt der Siebdruck-Workshop an
Wir starten in einer kleinen Runde. Beim offenen Workshop seid ihr maximal zu viert und bei individuellen Workshops in eigener Runde maximal sechs Personen. Das ist mir wichtig, damit alle ausreichend Raum fürs Ausprobieren und Gestalten haben.
Am Anfang geht es nicht direkt ums Drucken. Wenn ihr angekommen seid, zeige ich euch zunächst, wie Siebdruck eigentlich funktioniert und welche Schritte bis zum fertigen Sieb notwendig sind.
Dann geht’s mit dem Siebdruck los
Ihr habt eine große Auswahl an regelmäßig wechselnden Motiven in vielen Größen. Und auch bei den Farben sollte für jeden etwas dabei sein. Und falls nicht? Kein Problem, ich mische euch eure Wunschfarbe.
Bevor ihr mit dem Drucken beginnt, gehe ich den Prozess einmal komplett mit euch durch: von der Farb- und Motivauswahl über die richtige Rakel und Rakelhaltung bis hin zum fertigen Druck.
Was (leider) auch immer dazu gehört: Siebe auswaschen.
Und dann könnt ihr schon loslegen!
Euer erster Druck
Der erste Teil dauert ca. eine halbe Stunde, so dass ihr jetzt noch viel Zeit zum Drucken habt.
Jetzt suchst ihr euch einen Druckträger, ein Motiv und Farbe aus und könnt euch in Ruhe rantasten. Oder auch einfach loslegen.
Das Schöne am Siebdruck: Auch wenn es nicht perfekt ist, sieht es irgendwie immer toll aus.
Und dann wird ausprobiert
Man kann beim Siebdruck auch verschiedene Motive übereinander drucken und kombinieren. Oder ein Motiv mehrfach als Muster drucken. Oder Farbverläufe ausprobieren. Oder alles auf einmal.
Ihr könnt auf Textil und Papier drucken: auf ein Stück Stoff, eine alte Decke, Lieblingsshirt veredeln oder Omas alte Geschirrtücher modernisieren.
In der Werkstatt habt ihr auch die Möglichkeit, Druckträger zu kaufen. Ich habe eine kleine Auswahl an Karten, Papier, Beuteln, Taschen, Geschirrtüchern usw.
Oder ihr bringt eigenen Dinge mit. Wichtig bei Textil ist nur: möglichst höher Baumwollanteil und eine helle Grundfarbe.
Und bei allem zu beachten: es muss flach aufliegen können.
Ich bin natürlich die ganze Zeit da, wenn ihr Fragen habt oder unsicher seid.
Eine häufige Frage: Wieviel schaffe ich?
Diese Frage habe ich tatsächlich schon mehrfach gestellt bekommen und kann sie kaum beantworten. Jeder ist anders, hat ein eigenes Tempo und ist unterschiedlich vorsichtig. Und auch die Komplexität des Drucks ist ein wichtiger Faktor.
Meine Antwort ist deshalb: von vier bis vierzig Drucken ist alles möglich. Und ganz wichtig: auch alles in Ordnung!
Und am Ende…
…geht ihr hoffentlich mit einem Lachen und vielen individuellen Drucken nach Hause.
Meine schönsten Momente
Am Spannendsten und Schönsten finde ich immer wieder den Moment, wenn der Siebrahmen nach oben geklappt wird und ihr eure eigenen Drucke seht.
Auch Lust auf Siebdruck bekommen? Hier geht es zu den aktuellen Workshop-Terminen.

































